Mozart 2.0 im Autohaus

Foto: Sophie Beckmann

Am Donnerstagabend begeisterte Simon Staub zahlreiche Besucher mit seiner klassischen Musik. Der 18-jährige Pianist spielt seit 13 Jahren leidenschaftlich Klavier.

Hemer. Im Autohaus Rosier wurde am vergangenen Donnerstagabend mal etwas anderes gezeigt, als die neuesten teuren Autos. Der 18-jährige Simon Staub war zu Gast und gab ein klassisches Konzert am Klavier. Er kommt aus Paderborn und war selbst zum ersten Mal zu Besuch in Hemer. Seitdem er fünf Jahre alt ist übt er fleißig am Piano. Vor allem sein Vater, der selbst Musiklehrer ist, brachte ihn zu seinem Hobby. Doch das Klavierspiel ist für Simon mehr als ein Hobby. Er möchte es zum Beruf machen. Deshalb verriet er uns, dass es sein großer Wunsch ist Musik zu studieren. Der 18-Jährige hat dieses Jahr sein Abitur gemacht und fängt im Januar an Aufnahmeprüfungen für Hochschulen und Universitäten zu absolvieren. Zurzeit ist er schon Jungstudent an der Hochschule für Musik in Detmold – das klingt doch vielversprechend für eine Karriere.

 

Klavierspielen drückt die Persönlichkeit aus

Zu der Frage was genau Simon so an die klassische Musik fesselt sagte er uns, dass er sich in den Stücken der Komponisten wiederfindet. Vor allem aber gefällt Ihm der Ausdruck der Persönlichkeit, der zum Vorschein kommt, wenn er sich ans Klavier setzt. Aus diesem Grund hat er schon als kleines Kind an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen – und Diese auch gewonnen. Konzerte sind auch nichts Neues für den Abiturient. Auf die Frage wie viele Konzerte er gespielt habe sagte er: „Es sind so viele ich kann sie gar nicht mehr zählen“. So charmant. 

 

 

Auftritt = Nervosität?

Auch nach über 13 Jahren Erfahrung am Klavier, ist selbst Simon vor Konzerten noch aufgeregt. Besonders wenn er Stücke neu erlernen musste stieg die Aufregung von Minute zu Minute. Das kommt aber ganz darauf an, wie lange man spielt und wie intensiv man sich mit den verschiedenen Stücken auseinandersetzt, so der 18-Jährige. Doch nicht nur am Klavier ist Simon begabt. Nebenbei hat er ein Musikprojekt mit anderen jungen Musikern, wo er den Bogen am Cello schwingt. Es heißt „Stereopoesie“ – ist aber noch in Arbeit, sagt Simon. Wir hoffen, dass das Projekt bald für uns alle zur Verfügung steht und wir uns wieder von toller Musik verzaubern lassen können.

Von Sophie Louise Beckmann
Veröffentlicht am 13.10.2018