Erfolg mit Geschichten auf Instagram

Die beliebtesten Themen auf Instagram. Foto: Nina Welz
Die Teilnehmer Reihen waren gut gefüllt. Foto: Nina Welz

DORTMUND. Auch dieses Jahr lockte der Journalistentag vergangenen Samstag wieder zahlreiche Journalisten und Interessierte an den Phoenixsee in Dortmund. Gefüllt wurde der Tag mit Workshops und Informativen Veranstaltungen rund um Medien und Journalismus. Unter anderem präsentierte Tina Halberschmidt in einem Workshop, wie man mit Instagram Geschichten erzählt.

Tina Halberschmidt arbeitete mehrere Jahre lang als Social Media Redakteurin bei dem Handelsblatt und kennt sich mit Instagram bestens aus. Sie gibt regelmäßig Lehrgänge und Workshops rund um das Thema Soziale Medien. Halberschmidt setzte bei ihrem Workshop nicht voraus das man sich mit Instagram auskennt, oder es jemals benutzt hat. Auf die Frage wer sich mit der App schon einmal auseinandergesetzt hätte, blieben bei einigen die Hände unten. Also erklärte sie zunächst die Funktionen des Sozialen Netzwerks, bevor sie den Workshop fortsetzte. 

Rund eine Milliarde Instagram-Nutzer weltweit

Auf die Frage, wieso man eigentlich nicht Facebook benutzt, sondern Instagram, hatte Tina Halberschmidt eine klare Antwort. Auf Instagram spricht man eine weitaus jüngere Zielgruppe an. Bevor Instagram jedoch zum erfolgreichsten Medium weltweit wurde, verteufelten es viele. Das Soziale Netzwerk wurde laut Halberschmidt geradezu ins Lächerliche gezogen. Nur Baby-, Katzen-, oder Inneneinrichtungsfotos sollte es dort geben. Das aus Instagram eine der beliebtesten Sozialen Plattformen wird, hätte damals niemand gedacht.

Die Kunst so zu erzählen, dass Menschen gerne zuhören

Sowohl auf Instagram, als auch im realen Leben, ist es nicht immer einfach den Menschen dazu zu bringen einem zu folgen und die gesagten Dinge auch zu verstehen. Halberschmidt machte es einfach und erklärte, dass eine Geschichte emotionalisieren und begeistern soll. Komplexe Zusammenhänge zu verstehen, sei für den Menschen sehr viel einfacher, wenn man ihm etwas als Geschichte erzählt. Eine gute Geschichte sollte den Hörer oder Leser an etwas binden oder ihn aktivieren etwas zu tun, wie zum Beispiel etwas zu kaufen. Man sollte dabei immer an die Zielgruppe denken, die man erreichen will. „Ihr müsst fühlen und denken wie eure Zielgruppe!“, so Halberschmidt.

Mehrfach wurde dazu geraten, einfach man selbst zu sein. Authentische Geschichten sind gefragt, und keine überzogenen. Dazu warf sie ein Zitat von Maya Angelou an die Wand.

„I have learned that people will forget what you said, people forget what you did, but people will never forget how you made them feel.“

. „Macht euer Ding, und zwar mit Spaß, Qualität, Kontinuität und eurer Persönlichkeit.“, motivierte Halberschmidt daraufhin die Zuhörer. Sie stellte klar das man vor allem sich selbst darstellen soll. Das zu machen was man am besten kann, ist meistens das Richtige. Generell motivierte sie sehr und auf die Aussage, dass es gar nicht so einfach sei eine große Community aufzubauen, reagierte sie ehrlich aber positiv. Es erfordere viel Zeit, Geld und Arbeit um auf Instagram eine große Reichweite zu erschaffen. Trotzdem sollte man seine Geschichten erzählen, wenn man möchte. 

Von Nina Welz
Veröffentlicht am 19.11.2018

Nina Welz

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