Interview mit Deniz Yelkuvan

„Eine Ansteckung mit Corona würde für mich sehr wahrscheinlich tödlich enden“

DORTMUND. Das Corona Virus gefährdet nicht nur ältere Menschen. Zur Gruppe der Risikopatienten zählen auch viele junge Menschen, für die das Virus zu einem gefährlichen Problem werden könnte. Deniz Yelkuvan ist 23 Jahre alt, kommt aus Dortmund, spielt gerne Fußball – und ist Risikopatient. Für ihn wäre eine Infektion mit dem Virus tödlich. Mit Maerkzettel sprach er über seine aktuelle Situation.
Supermarktalltag in der Corona-Krise

Arbeiten, wenn alle "frei" haben

Es ist 15 Uhr. Meine Arbeit im Supermarkt beginnt. Ich laufe Slalom um die Kunden herum, um ihnen nicht zu nahe zu kommen. Im Lager angekommen, streife ich mir als erstes meine Handschuhe über. Für mich etwas Neues, denn sonst gab es nie Probleme, ohne Handschuhe zu arbeiten.
Home-Office für Schulen

Abiturvorbereitungen in der Corona-Krise

Die Abiturprüfungen finden statt. Eine Nachricht, die viel Erleichterung bei Schülerinnen und Schülern ausgelöst hat. Doch wie genau laufen die Abiturvorbereitungen der Schüler, wenn die Schulen deutschlandweit geschlossen sind? E-Mails, Microsoft Teams und Moodle sind Versuche, um den Unterricht fortzuführen, aber ist das genug?
Familienalltag während der Corona-Krise

Konflikte im Drei-Generationenhaushalt

Mit verschränkten Armen vor der Brust und leicht trotzigem Gesichtsausdruck, begrüßte mich meine Oma Reni, als ich von Iserlohn zurück in meine idyllische Heimat, das Sauerland kam. Eine herzliche Begrüßung ist zu Zeiten von Covid-19 kaum noch möglich. Nach einem kurzen „Hallo", fing es auch schon an: „Deine Mutter möchte nicht, dass ich zum Einkaufen fahre", sagte sie mit einem gewissen Unterton in ihrer Stimme und schaute dabei mich und meine Mutter mit vorwurfsvollem Blick an.
Ein Gärtnerei-Familienbetrieb während der Corona-Krise

Alles andere als blumige Zeiten

Im Leben der Familie Renner ist ein Freitag im Frühling normalerweise sehr stressig: Viele Kunden werden im Laden bedient, während zeitgleich das Material für anstehende Hochzeiten verladen wird. Auf dem Hof wird fleißig und eng zusammengearbeitet – ein Zustand, der heute aufgrund der akuten Ansteckungsgefahr und vielen abgesagten Veranstaltungen nicht möglich ist.
Diabetes-Forschung

Forschung im Märkischen Kreis erzielt erste Erfolge

ISERLOHN. Sven Delbeck arbeitet derzeit an seiner Promotion. Aufgrund eigener Betroffenheit entschied er sich in die Diabetes-Forschung zu gehen, um mit ersten Erfolgen anderen helfen zu können. Bei der innovativen Methodik, an der er arbeitet, geht es darum Insulin zu erkennen, welches durch falsche Lagerung bereits zu wenige aktive Insulin-Moleküle aufweist.
Interview mit Jennifer Beckers

,,Ich bin jeden Tag mehrere Stunden auf Instagram aktiv.“

DUISBURG. Influencer werden immer beliebter. Reichweite wird zum Kapital. Wie das Leben in der Social Media Welt aussehen kann, hat Jennifer Beckers MAERKZETTEL im Interview verraten.
Nach Weihnachten ist vor Weihnachten

Warum Nächstenliebe nicht nur saisonal im Mittelpunkt stehen sollte

Iserlohn. Auch 2019 war Weihnachten mal wieder die Zeit zum wohlfühlen, die Zeit der Großzügigkeit und die Zeit der Nächstenliebe. Eine Zeit die schöner nicht sein könnte. Aber wäre es nicht schön, würde dieses Gefühl das ganze Jahr über bestehen bzw. im Fokus bleiben? Ein Kommentar.
Damit es unter keinem Weihnachtsbaum leer bleibt

Wunschbaum-Aktion macht Kindern eine Freude

HERDECKE. Weihnachtszeit ist Spendenzeit. So auch im kleinen Städtchen Herdecke, wo seit 2001 das Kinder- und Jugendparlament Wunschzettel von Kindern aus benachteiligten Familien verteilt werden, um ihnen eine Freude zu machen. Wenn am Weihnachtsbaum die kleinen Briefrollen statt nur der Christbaumkugeln hängen, dann ist klar, bald gehen ganz viele Wünsche in Erfüllung.
Straßenbau

Achtung Klischeealarm

NEUENRADE. Jeder kennt es: Geisterbaustellen, die nie fertig werden und Bauarbeiter, die nur herumstehen, Bier trinken und sowieso alle keinen Schulabschluss haben. Aber stimmt das wirklich? Straßenbauer Jan Simon (22) ist seit einem Jahr als Geselle in der Asphaltkolonne tätig. MAERKZETTEL hat ihn in einem Interview mit zehn Fragen konfrontiert.